Print on Demand – PoD – was ist das?

Stoffkollektion "A Day at the Beach" von PurpleBlackDesign

Hast du dich auch schon mal gefragt, was eigentlich POD oder Print on Demand bedeutet?
Hier kommt die Antwort:

Print on Demand bedeutet drucken auf Bestellung

Das heißt, ein Produkt wird erst ab dem Augenblick in den Druckauftrag gegeben, in dem ein Kunde die Bestellung aufgibt. Praktisch oder?

Print on Demand gibt es mittlerweile in vielen Bereichen. Der Vorteil ist, dass dir dadurch keine Vorkosten für Druck und Lagerhaltung entstehen. Allerdings wird die Verdienstmarge oftmals vom Druckdienstleister festgelegt, was diese dann mitunter ziemlich gering ausfallen lassen kann.

Welche Print on Demand Möglichkeiten gibt es?

Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, Bücher auf Bestellung drucken zu lassen, was das Self Publishing – also das Selbstverlegen von Büchern – sowohl im Roman- als auch im Sachbuchbereich deutlich vereinfacht hat.
Aber auch Notizbücher können über die üblichen Buchdruckdienstleister mit individueller Innenausstattung oder auch über Plattformen, bei denen du dich nur um das Cover des Notizbuchs kümmern muss, gedruckt werden.

Shirts by PurpleBlackDesign
Musiker T-Shirts in meinem Spreadshirt Shop

T-Shirts und andere Kleidungsstücke können ebenfalls auf Bestellung bedruckt werden. Sehr gern werden T-Shirts auch noch als Geschenk zum vorhandenen Design personalisiert, sofern die Plattform diese Option anbietet.

Außerdem gibt es die Möglichkeit Leinwände in allen Größen, Poster, Metallbilder oder auch originelle Holzbilder drucken zu lassen.

Print on Demand  Modern Daisy Art Print und Holzdruck by Purpleblackdesign
Art Print und Druck auf Holz „Modern Daisy“ in meinem Society 6 Shop

Und natürlich dürfen Tassen, Tablets, Tischdecken, Servietten und Untersetzer nicht fehlen, was die Kombinationsmöglichkeiten an Geschirr und Deko für den Brunch am Frühstückstisch ins Unendliche treiben kann.

Ebenfalls sehr beliebt sind Handyhüllen, Folien für Notebooks, Notebooktaschen, aber auch Taschen im Allgemeinen werden gern bedruckt.

Sogar Möbel wie Tische, Hocker, Bänke und Anrichten können mit unzähligen verschiedenen Designs bestellt werden.

Und der Markt wird immer größer.

Wer bietet PoD an?

Hier eine kleine Auflistung an Print on Demand Plattformen, ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit.

T-Shirts

Spreadshirt: Bei Spreadshirt gibt es T-Shirts, Hoodies, Langarmshirts und was der Shirtmarkt sonst noch hergibt. Genauso wie Stofftaschen in verschiedenen Ausführungen, Tassen, Trinkflaschen, Sticker, Poster, Kissen und noch einiges mehr.
Spreadshirt nutze ich schon seit Jahren für meine eigenen T-Shirtdesigns und kann es wirklich empfehlen, wenn du einfach mal ins T-Shirt Business hineinschnuppern möchtest.

Kleidung, Home Deko, Accessoires

T-Shirts gibt es natürlich auch bei Society 6, bei denen ich ebenfalls Designs im Shop habe, allerdings liegt bei dieser Plattformen der Schwerpunkt nicht unbedingt auf den Shirts, wie bei Spreadshirt.

Print on Demand  Möbel mit dem Muster "Fantasy Animal Print" von PurpleBlackDesign
Barhocker und Credenza mit einem „Fantasy Animal Print“ in meinem Shop bei Society 6

Society 6 bietet jede Menge Home Deko Artikel, wie Vorhänge – auch Duschvorhänge – Kopfkissen, Bodenkissen, Bettüberwürfe, Badematten, Handtücher, Fußabstreifer, Wandbehänge und sogar Tapeten an. Auch die oben erwähnten Möbelstücke finden sich bei Society 6. Ebenso Tassen, Flaschen, Untersetzer, Tabletts und Schneidebretter. Handy- und Tablethüllen und Klebefolien, Notizbücher, Sticker, Geschenkpapier, Karten, Taschen, Rucksäcke und noch allerhand mehr. Was ich noch erwähnenswert finde sind die Gartenklappstühle und -liegen – die natürlich auch für den Strand geeignet sind und auch die Picknickdecken.
Außerdem Wandbilder aller Art, Taschen in verschiedenen Ausführungen und noch so vieles mehr.

Ein Nachteil bei Society 6 ist allerdings, dass der Upload und die Anpassung der Designs an die einzelnen Produkte oft sehr lang dauert, dafür kann aber bei jedem Produkt eine eigene Größe oder Platzierung des Designs vorgenommen werden.

Ein weiterer Nachteil ist, dass im deutschen Society 6 Shop derzeit noch nicht alle Designs vorhanden sind. Meine leider auch nicht. Aber wer weiß, vielleicht kommt es ja noch.

Stoffe

Eine meiner Lieblingskategorien sind Stoffe. Ich liebe Stoffe!

Print on Demand Stoffkollektion "A Day at the Beach" von PurpleBlackDesign
Stoffkollektion „A Day at the Beach“ in meinem Spoonflower Shop

Viele meiner Designs sind bereits bei Spoonflower zu finden und es werden wöchentlich mehr. Der Upload ist sehr komfortabel, du kannst die Designs auch zu Kollektionen zusammenstellen, an Designchallenges teilnehmen, was den Design output noch erhöht, und es gibt einiges an Stoffqualitäten zur Auswahl. Das Einzige, das zu beachten ist, wenn du deine Designs auf den Stoffen verkaufen möchtest ist, dass du erst einen Testdruck bestellen musst, um sicherzustellen, dass das Design auch wirklich so aussieht, wie du es dir vorgestellt hat.
Außerdem bietet Spoonflower seinen Kunden auch noch die Möglichkeit, sich die gewünschten Designs gleich fertig genäht auf Kissen, Bettüberwürfe, Tischdecken und Stoffservietten zu bestellen.

Im deutschsprachigen Raum ist für Stoffe auch noch die Stoffschmiede, mit seiner ebenfalls sehr großen Auswahl an verschiedenen Stoffqualitäten zu erwähnen. Leider gibt es hier noch keine Möglichkeit, einen umfangreicheren Shop zu erstellen, aber wenn du deine Designs für eigene Zwecke drucken lassen möchtest, oder ein paar wenige besondere Muster oder Motive, per Einbindung mit einem Widget auf deiner Website verkaufen möchtest, bist du hier gut beraten.

Und es gibt noch unzählige andere deutsche und internationale POD Dienstleister, die mir im Laufe der Zeit über den Weg gelaufen sind, die ich allerdings zu meist noch nicht selbst ausprobiert habe, wie zum Beispiel:

Art Box One
Junique
Contrado
Fashion Formular
Casify
Shirtinator
Teezily
Teespring
Threadless
Textilio
Merch by Amazon

(Wichtig bei allen Plattformen: Unbedingt AGB lesen!)

Hast du schon mal darüber nachgedacht, Print on Demand auszuprobieren?

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